Ein paar Eindrücke heute aus Zingst. Zum Beispiel war heute die Aphrodite mal wieder am Kai - normalerweise ist das das Fotoschiff mit dem Leica und Nikon gutbetuchte Hobbyfotografen durch die Gegend schippern (2k Euro pro Woche)
12mm - und natürlich den neuen Artfilter der E-M5, den ich speziell bei Segelschiffen liebe.... Mit den 12mm wirkt die Aphrodite natürlich schon sehr modern. Ein bisschen altertümlicher geht es mit 45mm - eine vergleichbare Brennweite gab es auch schon zu Anno Schnüffz. Also Zeit für "Gentle Sepia"...
Ok - und dann mal nach Zingst 'rein - dort trifft man einen alten Bekannten aus der Oberpfalz: eine TschuTschu-Train. Hier heißt sie:
(Wie kommt man auf sowas?) Na, da ist denn wohl "Pop Art" fällig....
And now to something completely different: Art Filter "Weiches Licht". Die Alternative wäre es gewesen, an der ToneControl so lange zu schrauben, bis die Sache passt - aber manchmal hat man dazu nicht die Zeit. In diesem Fall war die Zeit knapp, also: ArtFilter.
Dieses Hüttchen ist in der Strandstraße gegenüber vom Schlecker. So eine Art zweckentfremdete Garage, bei der in der Einfahrt vier Gartentische stehen. Dort gibt's erstmal klasse Kaffe und dann ...naja.....Quark halt. Mit Sanddorn. Oder Vanille. Oder Schoko.... und dazu frische Früchte nach Wahl und Streusel und so. Man bekommt einen Becher voll und denkt "so'n Fingerhut" - und wenn man ihn dann verputzt hat, ist man satt. Ausser meinem Co-Fotografen. Der hat zwei Portionen verdrückt und eine dritte ToGo.
Die Theke könnte aus einer Eisdiele stammen - und tatsächlich sind die beiden genau in einer Eisdiele auf die Idee gekommen - warum sowas nicht mal mit Quark machen... Als persönlicher Quark-Fan sind sie da bei mir natürlich an den Richtigen gekommen. Von mir ein "highly recommended".... Und die Einfahrt ist vor Wind und Sonne geschützt - und trotzdem kann man die Flaneure unter Beobachtung halten. Eine Art Straßencafe de Luxe...
Und hier das letzte Fotos des Tages: die Seebrücke von Zingst - eine ziemlich sinnlose Betonkonstruktion - zumindest habe ich noch kein Schiff hier anlegen sehen. Links die Sunbounce-Lounge, in der abends die Party steigt (die können auch alkoholfreien Caipi). Direkt gegenüber des Deichs ist heute der Fotomarkt aufgebaut worden, mit einem großen Olympus-Stand. Wer also unbedingt eine E-M5 kaufen will.....
Warum ich das Foto oben überhaupt eingestellt habe: Olympus ist mal wieder anders als die andern..... (man kann auch sagen, Olympus folgt der amerikanischen Sitte für Buchrücken....)
Mittwoch, 30. Mai 2012
Fotografen in Zingst
Im Augenblick kann man in Zingst nahezu nirgends sicher sein, nicht irgendeinem Fotografen in der Kamera zu stehen - oder selbst einen Fotografen im Bild zu finden.
Verblüffend viele davon sind mit einer E-M5 unterwegs:
Bei einem HDR-Workshop. Das hier ist der Workshopleiter Klaus Bossemeyer:
Der Kenner erspäht einen MMF-1, ein 50-200SWD und eine E-M5 dahinter. Darunter, nicht sichtbar, ein verschrammtes Gitzo, das ausreichen würde, einen Elefanten zu erschlagen. (Noch einer, der sagt "Gitzo - und sonst nix...")
Das ist "Josch" - der an seine Kamera mein 7-14 geflanscht hat und mit dem Graufilter auf Testen ist. "Da muss man ja richtig nah 'ran..."
Das ist mal ein Bild mit ND3,0-Graufilter am Tage bei heftigem Wellengang. Und nein, es ist natürlich keine Schneewüste....
Aber nun zurück zu den Fotografen: sobald man mal nass ist, ist das mit dem Wasser kein größeres Problem mehr - vorausgesetzt, man hat eine E-M5 im Anschlag....
Aber nun jemand ganz anderes: der fotografiert nicht mit einer E-M5, sondern mit einer Vollformat-Polaroid. Dagegen sehen die ganzen Kleinbild- und Mittelformatknipsen richtig mickrig aus. Hier geht's um Tim Mantoani, der seine "Behind Photographs"-Ausstellung in Zingst im Max Hünten-Haus hängen hat. Tim sollte man persönlich erlebt haben - und die Bilder sollte man sich auch in Natura ansehen....Schon beeindruckend...
Rechts übrigens der Kurator des Zingst-Festivals: Klaus Tiedge.
Nicht ganz so bekannt, aber trotzdem nicht wegzudenken: die Jungs und Mädels von California Sunbounce:
Die rennen die ganze Zeit übrigens auch mit E-M5 'rum und zeigen allen, die nicht bei drei auf dem Strandkorb sind, die tollen Fotos, die sie damit machen....
und am Ende des Tages findet man die Fotografen dann einsam am Strand verteilt....
Verblüffend viele davon sind mit einer E-M5 unterwegs:
Bei einem HDR-Workshop. Das hier ist der Workshopleiter Klaus Bossemeyer:
Der Kenner erspäht einen MMF-1, ein 50-200SWD und eine E-M5 dahinter. Darunter, nicht sichtbar, ein verschrammtes Gitzo, das ausreichen würde, einen Elefanten zu erschlagen. (Noch einer, der sagt "Gitzo - und sonst nix...")
Das ist "Josch" - der an seine Kamera mein 7-14 geflanscht hat und mit dem Graufilter auf Testen ist. "Da muss man ja richtig nah 'ran..."
Das ist mal ein Bild mit ND3,0-Graufilter am Tage bei heftigem Wellengang. Und nein, es ist natürlich keine Schneewüste....
Aber nun zurück zu den Fotografen: sobald man mal nass ist, ist das mit dem Wasser kein größeres Problem mehr - vorausgesetzt, man hat eine E-M5 im Anschlag....
Aber nun jemand ganz anderes: der fotografiert nicht mit einer E-M5, sondern mit einer Vollformat-Polaroid. Dagegen sehen die ganzen Kleinbild- und Mittelformatknipsen richtig mickrig aus. Hier geht's um Tim Mantoani, der seine "Behind Photographs"-Ausstellung in Zingst im Max Hünten-Haus hängen hat. Tim sollte man persönlich erlebt haben - und die Bilder sollte man sich auch in Natura ansehen....Schon beeindruckend...
Rechts übrigens der Kurator des Zingst-Festivals: Klaus Tiedge.
Nicht ganz so bekannt, aber trotzdem nicht wegzudenken: die Jungs und Mädels von California Sunbounce:
Die rennen die ganze Zeit übrigens auch mit E-M5 'rum und zeigen allen, die nicht bei drei auf dem Strandkorb sind, die tollen Fotos, die sie damit machen....
und am Ende des Tages findet man die Fotografen dann einsam am Strand verteilt....
Dienstag, 29. Mai 2012
Zingster Umland
Gestern tagsüber stand eine Landpartie auf dem Programm: das Ökodorf Krummenhagen südlich von Stralsund. Das besteht aus einer absolut abenteuerlichen Straße und einigen mehr oder weniger zufällig in der Landschaft stehenden Häusern in unterschiedlichem Zustand umgeben von Feldern, Wiesen und Bäumen. Spektakuläre Motive sind eher dünn gesät, also wird ein bisschen leisere Fotografie betrieben.
Das hier ist ein gut mannsgroße Figur, die in Krummenhagen im Garten des "Rumpelstilz" steht. Das Ding ist im Rahmen eines "Kettensägen-Meetings" vor acht Jahren entstanden, als sich ein paar Kettensägenkünstler aus ganz Europa zusammengefunden haben. Das hier ist das Werk eines Krummenhagener Künstlers - Herrn Albrechts. Der hat leider keine Website - er ist ganz froh, dass man ihn in Ruhe lässt... Das Bild ist natürlich mit einem Lensbaby entstanden - und es stammt auch nicht von mir. Genausowenig wie das da:
Auch das ist vom Lensbaby-Hexer in der Familie, der wissen wollte, ob man mit dem elektronischen Sucher der E-M5 auch genau genug für das Lensbaby fokussieren kann. Sein abschließendes Urteil steht noch aus, aber er hat die Kamera nur ungern wieder hergegeben. Und bisher hat er den Sucher der E-3/E-5 jeder PEN vorgezogen....
Auch das hier ist im Garten des Rumpelstilz - da ist ein Pony an einen Schirmständer gebunden - was ein Pferd jetzt nicht wirklich beeindruckt. Ob Kutsche oder Schirmständer ist da ziemlich einerlei. Einsatz für das 75-300...
Das hier dagegen.....wer in Krummenhagen Herrn Albrecht sucht: wenn er diese Bank findet, hat er ihne fast gefunden..... Edvard Munch ist langweilig dagegen....
Dann wieder zurück zum Thema: Zingst:
Auch hier wieder: 75-300 - die E-M5 kann auch auf Sonnenuntergangswolken scharf stellen - und auf fliegende Vögel, die ein paar hundert Meter weit weg sind....
Und zum Schluss noch ein bisschen LiveTime mit ND3 Graufilter. Leider war der Sonnenuntergang gestern lange nicht so spektakulär.
Das hier ist ein gut mannsgroße Figur, die in Krummenhagen im Garten des "Rumpelstilz" steht. Das Ding ist im Rahmen eines "Kettensägen-Meetings" vor acht Jahren entstanden, als sich ein paar Kettensägenkünstler aus ganz Europa zusammengefunden haben. Das hier ist das Werk eines Krummenhagener Künstlers - Herrn Albrechts. Der hat leider keine Website - er ist ganz froh, dass man ihn in Ruhe lässt... Das Bild ist natürlich mit einem Lensbaby entstanden - und es stammt auch nicht von mir. Genausowenig wie das da:
Auch das ist vom Lensbaby-Hexer in der Familie, der wissen wollte, ob man mit dem elektronischen Sucher der E-M5 auch genau genug für das Lensbaby fokussieren kann. Sein abschließendes Urteil steht noch aus, aber er hat die Kamera nur ungern wieder hergegeben. Und bisher hat er den Sucher der E-3/E-5 jeder PEN vorgezogen....
Auch das hier ist im Garten des Rumpelstilz - da ist ein Pony an einen Schirmständer gebunden - was ein Pferd jetzt nicht wirklich beeindruckt. Ob Kutsche oder Schirmständer ist da ziemlich einerlei. Einsatz für das 75-300...
Das hier dagegen.....wer in Krummenhagen Herrn Albrecht sucht: wenn er diese Bank findet, hat er ihne fast gefunden..... Edvard Munch ist langweilig dagegen....
Dann wieder zurück zum Thema: Zingst:
Auch hier wieder: 75-300 - die E-M5 kann auch auf Sonnenuntergangswolken scharf stellen - und auf fliegende Vögel, die ein paar hundert Meter weit weg sind....
Und zum Schluss noch ein bisschen LiveTime mit ND3 Graufilter. Leider war der Sonnenuntergang gestern lange nicht so spektakulär.
Montag, 28. Mai 2012
Zingster Shortcuts
Das Zingster Horizontefestival muss man nicht wirklich vorstellen. In den paar Jahren hat es sich ausgesprochen gemausert. Olympus ist zum zweiten Mal dabei und man sieht verblüffend viele PENs und OMDs und vor allem auch OMD-Jacken.... (Links der Preisträger des 3. Preises des World-Of-PEN Contests: Gunnar Cremer.)
Aber vor allem gibt's hier das neue 75er zu bewundern. Es ist zwar noch ein Vorserienmodell und man darf es nicht auf die eigene Kamera schrauben, aber an einer E-P3 kann man ein bisschen damit 'rumspielen - wenn man denjenigen findet, der es dabei hat.
Das ist Hartmut Faustmann, der in Zingst eine Ausstellung zum Thema Treppenhäuser hat - wer im Ort ist, hingehen, ansehen. Auch der durfte am 75er nur schnuppern....
Und so sieht das aus, wenn das Objektiv auf einen gerichtet ist. 84cm Naheinstellgrenze bedeutet vom Kinn bis zu den Augenbrauen - mehr nicht. Brutal dünne Schärfentiefe, aber was scharf ist, ist richtig scharf. AF schnell und leise, Metall-finish. Auch hier wieder: das Ding ist kleiner als es auf den Pressebildern aussieht. Wie es sich an der E-M5 anfühlt? Keine Ahnung. Auch ich durfte es nicht draufschrauben.... Ich durfte eben nur mit der E-P3 - und mir die Bilder am Display ansehen....
Abends dann "Bilderflut" am Strand. Und ein bisschen Werbung für Helges 7-14-Graufilterhalter gemacht:
Und das hier kommt dann dabei 'raus:
Aber vor allem gibt's hier das neue 75er zu bewundern. Es ist zwar noch ein Vorserienmodell und man darf es nicht auf die eigene Kamera schrauben, aber an einer E-P3 kann man ein bisschen damit 'rumspielen - wenn man denjenigen findet, der es dabei hat.
Das ist Hartmut Faustmann, der in Zingst eine Ausstellung zum Thema Treppenhäuser hat - wer im Ort ist, hingehen, ansehen. Auch der durfte am 75er nur schnuppern....
Und so sieht das aus, wenn das Objektiv auf einen gerichtet ist. 84cm Naheinstellgrenze bedeutet vom Kinn bis zu den Augenbrauen - mehr nicht. Brutal dünne Schärfentiefe, aber was scharf ist, ist richtig scharf. AF schnell und leise, Metall-finish. Auch hier wieder: das Ding ist kleiner als es auf den Pressebildern aussieht. Wie es sich an der E-M5 anfühlt? Keine Ahnung. Auch ich durfte es nicht draufschrauben.... Ich durfte eben nur mit der E-P3 - und mir die Bilder am Display ansehen....
Abends dann "Bilderflut" am Strand. Und ein bisschen Werbung für Helges 7-14-Graufilterhalter gemacht:
Und das hier kommt dann dabei 'raus:
Meine Tochter musste auf der Pfostenreihe auf- und ablaufen, bis das Bild im Kasten war. Nachdem hinter diesem Bild etwa 1000 Fotografen standen, dürfte es etwa genausoviele Fotos geben, die ein ähnliches Motiv haben. Allerdings nur eines mit 7-14, Grauverlaufsfilter und vom Model lizensiert... ;-)
Und hier wieder mal ein Foto von Alexander,mit dem 45er. Tina Tandler - klasse Saxophonistin, die nebenbei auch noch eine erstklassige Show für Fotografen bietet....
Freitag, 25. Mai 2012
E-M5 im ISO-Rausch
Ich komme ja aus dem Nikon-Lager und hatte zuletzt eine Vollformat.
Das hat ja schon spaß gemacht, technisch......, nicht vom
Gewicht her, aber Sie hat keinen Crop, für mich
ganz wichtig, da ich sehr viel im Makro-Bereich arbeite.
Über die Pen`s kam ich jetzt zu der, wie für mich gemachten E - M5,
die mich immer, immer wieder neu begeistert, optisch, sowie technisch.
Nach dem ich heute Morgen meine Aufnahmen auf der
Speicherkarte hatte, dachte ich, es ist optimales Licht,
lote doch mal die maximalen ISO´s aus.
Die Aufnahmen habe ich mit meinen bescheidenen EBV-Kentnissen
bearbeitet, um besser zu vergleichen, ob es sich für mich
lohnt, diese Werte evtl. mal anzuwenden und wieviel Detail
verloren gehen.
Schon einmal vorweg, für Doku ist es alle mal der Hammer.
Das Motiv ist eine männliche Prachtlibelle.
Kamereinstellung: Rauschminderung = Auto
Rauschunterdrückung = Standard
ISO 25600 - 1/400 Sek. - F/14
ISO 12800 - 1/200 Sek. - F/14
ISO 200 - 1/3 Sek. - F/14
In punkto Details ist die E-M5 sowieso der absolute Wahnsinn,
und kann meiner Meinung nach spielend mit den Cam´s
der anderen Marken mithalten, oder mehr....., oder besser......,
gefühlsmäßig als kleiner Hobby-Knipser sage ich jaaaa.
M5-Sigma150 - 36mm Zwischenring- 0,8 Sek.- F/14
ISO200- Stativ-KFA
dies ist ein Schnitt, Originalgröße 2767 x 2072 Pixel
Das hat ja schon spaß gemacht, technisch......, nicht vom
Gewicht her, aber Sie hat keinen Crop, für mich
ganz wichtig, da ich sehr viel im Makro-Bereich arbeite.
Über die Pen`s kam ich jetzt zu der, wie für mich gemachten E - M5,
die mich immer, immer wieder neu begeistert, optisch, sowie technisch.
Nach dem ich heute Morgen meine Aufnahmen auf der
Speicherkarte hatte, dachte ich, es ist optimales Licht,
lote doch mal die maximalen ISO´s aus.
Die Aufnahmen habe ich mit meinen bescheidenen EBV-Kentnissen
bearbeitet, um besser zu vergleichen, ob es sich für mich
lohnt, diese Werte evtl. mal anzuwenden und wieviel Detail
verloren gehen.
Schon einmal vorweg, für Doku ist es alle mal der Hammer.
Das Motiv ist eine männliche Prachtlibelle.
Kamereinstellung: Rauschminderung = Auto
Rauschunterdrückung = Standard
ISO 25600 - 1/400 Sek. - F/14
ISO 12800 - 1/200 Sek. - F/14
ISO 200 - 1/3 Sek. - F/14
In punkto Details ist die E-M5 sowieso der absolute Wahnsinn,
und kann meiner Meinung nach spielend mit den Cam´s
der anderen Marken mithalten, oder mehr....., oder besser......,
gefühlsmäßig als kleiner Hobby-Knipser sage ich jaaaa.
M5-Sigma150 - 36mm Zwischenring- 0,8 Sek.- F/14
ISO200- Stativ-KFA
dies ist ein Schnitt, Originalgröße 2767 x 2072 Pixel
Samstag, 19. Mai 2012
Festbrennweitenzuwachs: 12mm 2.0
Ja, auch ich bin dem Charme dieses Weitwinkels verfallen. Lange konnte ich mich nicht entscheiden zwischen dem gut 100€ preiswerteren mFT 9-18 und eben dieser Festbrennweite. Eine rationale Entscheidung zwischen den beiden zu fällen grenzt an die Unmöglichkeit und man verfällt beinahe im Wahnsinn.
Mehr Winkel oder größere Lichtstärke? Gute oder sehr gute Abbildungsleistung? Feste oder variable Brennweite? Kunststoff oder Metall?
Mein Bildarchiv gab mir schonmal einen entscheidenen Hinweis. Meine meistgenutzen Brennweiten sind 11mm,12mm und 60mm (Zuiko 11-12 und 12-60). Und bei den Weitwinkel-Bildern hatte ich nicht wirklich das Gefühl, dass eine noch kürzere Brennweite die Bilder besser gemacht hätten.
Diese Erkenntnis und der Fakt, dass ich bei einer Investition jenseits der 500€-Grenze auch ein schönes, erstklassig verarbeitetes Produkt in den Händen halten will, hat mir letzlich den Mut zur Festbrennweite gegeben. [Das 9-18 ist sicherlich auch, wie von Olympus gewohnt, sehr gut verarbeitet, aber Metallverarbeitung spricht eben schon eine andere Sprache]
Und tatsächlich. Was man in den zahlreichen Reviews im Netz liest stimmt. Es ist ein erstklassig verarbeitetes Objektiv. Es fässt sich sehr schön an und der zurückschiebbare Schärfering: Analog-Feeling pur: Wunderschön! Und wie das 45mm unglaublich sexy an der E-P3 ;)
Und wie fotografiert es sich? Nach einem Tag kann ich sagen:
Die Lichtstärke und das sanfte Bokeh verleiten den Fotografen oft zu Close-Ups. Da macht auch das manuelle Fokussieren sehr viel Spaß.
Aber auch in der Landschaftsfotografie ist das Objektiv gut aufgehoben. Man muss zwar auf Grund der festen Brennweite sportlich aktiver sein um den richtigen Ausschnitt zu bekommen, aber man wird mit einer schönen Abbildung belohnt:
[E-P3, mZuiko 12mm, Blende 9, OoC (runterskalliert, geschärft fürs Web)]
Nächste Woche geht es mit dem 45er und 12er nach Berlin. Da wird die (persönliche) Tauglichkeit zur Streetphotography getestet.
Mittwoch, 16. Mai 2012
Novoflex - feine Mechanik.
Novoflex ist jetzt nicht wirklich ein Neuling im Fotobusiness - und sie stehen für geradliniges Design, zuverlässige Feinmechanik und nahezu unkaputtbares Fotozubehör. Ich habe vor einigen Wochen ein Paket mit solcher Mechanik bekommen und das einem kleinen Field-Test unterzogen.
Das hier nennt sich MBAL MagicBalance Nivellierkalotte. Eigentlich ein klasse Prinzip: Auf die Tour kann man seinen Dreiwegeneiger, die Panoplatte oder was auch immer prima in die Waage bringen, irgendwelcher Stress mit schiefen Dreibeinen gehört der Vergangenheit an. Die Mechanik ist wunderbar, der Hebel an der Seite ist leichtgängig und packt perfekt zu, die Kalotte hält bombenfest. Alles prima. Nur - keine Wasserwaage. Dabei hätte man doch in die Platte wunderbar zwei lange Libellen einlassen können.
Als nächstes kam das Ding, das da eigentlich draufgehört:
Das ist der "D in O" ein "Pan tilt head with fluid effect". Wunderschönes Design, alle Sperrungen funktionieren perfekt, der bewegliche Ring auf dem die Kameraplatte befestigt ist, lässt sich gut bewegen und ist gedämpft. Wie man sieht, habe ich den MagicBalance so halbwegs auf waagrecht gestellt und arretiert. Und wenn man da nun eine E-M5 draufschraubt, so kuckt das so aus:
Man sieht sofort: der Dino ist nicht wirklich für Dinosaurier geeignet - der Dino soll zwar 5 Kilo tragen können, aber ein 300er mit E-5 würde ich da nicht draufsetzen. Als Filmer interessiert mich natürlich - kann der Dino saubere Schwenks, kann man den Widerstand einstellen. Diagonalschwenks -gehen gar nicht. Für Kameras mit etwas größerer Optik bräuchte man noch Zubehör von Novoflex, mit dem man den Schwerpunkt verlegen kann. Der Widerstand des Ringes ist zwar veränderbar - aber das ist immer eine recht ungenaue Sache, weil einfach nur die Klemmung verändert wird. Und bei der Montage auf die Nivellierkalotte hatte ich beim Schwenk immer wieder das Problem, dass sich der Kopf löste. Ein wirklich sauberer Schwenk ist damit selbst bei leichten Kameras nicht zu realisieren. Novoflex verkauft den Dino an Ornithologen, die da ihre Spektive draufmontieren - perfekt. Als Videokopf eher ungeeignet, so schön die Mechanik auch ist, und für einen Fotokopf fehlt einfach die Wasserwaage. Ein Dreiwegeneiger oder ein MagicBall ist da sinnvoller, vor allem, weil man auf den Dino noch gehörig draufpacken muss, damit man dann auch eine Schnellwechselplatte hat.
So kommt der Dino übrigens: wunderschöne, stylische Verpackung, minimalistische Bedienungsanleitung.
Ganz ohne Anleitung kommt der hier:
Das ist ein MFT/A-BG oder, für Nicht-Kenner: ein Adapter von Novoflex-Bajonett auf mFT. Novoflex hat nämlich mal sehr, sehr gute Objektive hergestellt, wie immer etwas anders als die anderen, aber trotzdem sehr erfolgreich. Sie sind dann von der Autofokus-Welle überrollt worden und irgendwann war das dann nicht mehr "in", mit einer Bazooka 'runzulaufen. Gelegentlich sieht man den einen oder anderen, der sich mit einem Noflexar in die Öffentlichkeit wagt, aber heutzutage sollte man dabei keine langen Bärte tragen oder versuchen, anfliegende Verkehrsflugzeuge damit zu fotografieren.
Hier das Noflexar mit dem T-400mm- Kopf an einer E-M5 mit eben dem MFT/A-BG dazwischen. Das Noflexar ist übrigens kein Teleobjektiv, sondern ein Fernobjektiv, es hat keine Telegruppe am hinteren Ende, sondern richtig ehrliche 400mm Brennweite. Man kann es hinten noch zehn Zentimeter verlängern, indem man den eingebauten Balgen auszieht, dann hat es eine Naheinstellgrenze von knapp 2 Metern. Richtig nett ist, dass die E-M5 auch dieses Fossil stabiliseren kann. Brennweite einstellen und los geht's. Novoflex repariert die Objektive übrigens noch, sie haben extra ein Regal mit Ersatzteilen gebunkert.
Für Hochformat hat das Novoflex-Bajonett übrigens eine nette Funktion: ein Griff und man kann es um 90° drehen. Wie man sieht: der Adapter passt im Design perfekt und er ist, wie alles von Novoflex, auch noch von den Enkeln zu verwenden...
Das hier nennt sich MBAL MagicBalance Nivellierkalotte. Eigentlich ein klasse Prinzip: Auf die Tour kann man seinen Dreiwegeneiger, die Panoplatte oder was auch immer prima in die Waage bringen, irgendwelcher Stress mit schiefen Dreibeinen gehört der Vergangenheit an. Die Mechanik ist wunderbar, der Hebel an der Seite ist leichtgängig und packt perfekt zu, die Kalotte hält bombenfest. Alles prima. Nur - keine Wasserwaage. Dabei hätte man doch in die Platte wunderbar zwei lange Libellen einlassen können.
Als nächstes kam das Ding, das da eigentlich draufgehört:
Das ist der "D in O" ein "Pan tilt head with fluid effect". Wunderschönes Design, alle Sperrungen funktionieren perfekt, der bewegliche Ring auf dem die Kameraplatte befestigt ist, lässt sich gut bewegen und ist gedämpft. Wie man sieht, habe ich den MagicBalance so halbwegs auf waagrecht gestellt und arretiert. Und wenn man da nun eine E-M5 draufschraubt, so kuckt das so aus:
Man sieht sofort: der Dino ist nicht wirklich für Dinosaurier geeignet - der Dino soll zwar 5 Kilo tragen können, aber ein 300er mit E-5 würde ich da nicht draufsetzen. Als Filmer interessiert mich natürlich - kann der Dino saubere Schwenks, kann man den Widerstand einstellen. Diagonalschwenks -gehen gar nicht. Für Kameras mit etwas größerer Optik bräuchte man noch Zubehör von Novoflex, mit dem man den Schwerpunkt verlegen kann. Der Widerstand des Ringes ist zwar veränderbar - aber das ist immer eine recht ungenaue Sache, weil einfach nur die Klemmung verändert wird. Und bei der Montage auf die Nivellierkalotte hatte ich beim Schwenk immer wieder das Problem, dass sich der Kopf löste. Ein wirklich sauberer Schwenk ist damit selbst bei leichten Kameras nicht zu realisieren. Novoflex verkauft den Dino an Ornithologen, die da ihre Spektive draufmontieren - perfekt. Als Videokopf eher ungeeignet, so schön die Mechanik auch ist, und für einen Fotokopf fehlt einfach die Wasserwaage. Ein Dreiwegeneiger oder ein MagicBall ist da sinnvoller, vor allem, weil man auf den Dino noch gehörig draufpacken muss, damit man dann auch eine Schnellwechselplatte hat.
So kommt der Dino übrigens: wunderschöne, stylische Verpackung, minimalistische Bedienungsanleitung.
Ganz ohne Anleitung kommt der hier:
Das ist ein MFT/A-BG oder, für Nicht-Kenner: ein Adapter von Novoflex-Bajonett auf mFT. Novoflex hat nämlich mal sehr, sehr gute Objektive hergestellt, wie immer etwas anders als die anderen, aber trotzdem sehr erfolgreich. Sie sind dann von der Autofokus-Welle überrollt worden und irgendwann war das dann nicht mehr "in", mit einer Bazooka 'runzulaufen. Gelegentlich sieht man den einen oder anderen, der sich mit einem Noflexar in die Öffentlichkeit wagt, aber heutzutage sollte man dabei keine langen Bärte tragen oder versuchen, anfliegende Verkehrsflugzeuge damit zu fotografieren.
Hier das Noflexar mit dem T-400mm- Kopf an einer E-M5 mit eben dem MFT/A-BG dazwischen. Das Noflexar ist übrigens kein Teleobjektiv, sondern ein Fernobjektiv, es hat keine Telegruppe am hinteren Ende, sondern richtig ehrliche 400mm Brennweite. Man kann es hinten noch zehn Zentimeter verlängern, indem man den eingebauten Balgen auszieht, dann hat es eine Naheinstellgrenze von knapp 2 Metern. Richtig nett ist, dass die E-M5 auch dieses Fossil stabiliseren kann. Brennweite einstellen und los geht's. Novoflex repariert die Objektive übrigens noch, sie haben extra ein Regal mit Ersatzteilen gebunkert.
Für Hochformat hat das Novoflex-Bajonett übrigens eine nette Funktion: ein Griff und man kann es um 90° drehen. Wie man sieht: der Adapter passt im Design perfekt und er ist, wie alles von Novoflex, auch noch von den Enkeln zu verwenden...
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